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Die Weiterqualifizierungen Fach-PTA und PTA Onkologie

In der ersten Talkrunde für PTA bei der Expopharm Impuls ging es am 13. September um zwei Möglichkeiten der Weiterqualifizierung für PTA – zum einen in der öffentlichen Apotheke und zum anderen in der Krankenhausapotheke.
Juliane Brüggen
15.09.2021  11:00 Uhr

»Das Beste daran ist: Sie haben durch die Weiterqualifizierungen neben einem immensen Wissenszuwachs für Ihre tägliche Beratungstätigkeit sogar noch einen neuen Jobtitel, der sich in jedem Lebenslauf hervorragend macht.« Mit diesen Worten leitete Dr. Sandra Barisch, Apothekerin und Studienrätin am PTA-Berufskolleg der Kerschensteinerschule, die Gesprächsrunde ein.

Nadine Kofalk, seit 24 Jahren PTA, hat die Weiterqualifizierung zur Fach-PTA Naturheilmittel und Homöopathie bei der Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) absolviert. Zuvor hatte sie bereits eine andere Weiterbildungsmöglichkeit wahrgenommen – die »Homöopathie-PTA«. An der Fach-PTA habe sie aber das breit gestreute Themenangebot gereizt, das weit über die Homöopathie hinausgehe. »Der Jobtitel macht es natürlich auch aus«, so Kofalk weiter.

Die AKNR habe aktuell die Fach-PTA Naturheilmittel und Homöopathie im Angebot, berichtete Anne Tippl, Leitung der Abteilung Weiterbildung und QMS. Im nächsten Jahr käme die Fach-PTA für geriatrische Pharmazie hinzu.

In Bayern ist das Angebot schon vielfältiger, wie Cynthia Milz, Mitglied des Vorstands der Bayrischen Landesapothekerkammer (BLAK) berichtete. Hier können Interessierte zwischen der Fach-PTA für Allgemeinpharmazie, Naturheilkunde und Homöopathie, Ernährungsberatung und Dermopharmazie wählen.

In der Weiterqualifizierung Allgemeinpharmazie würden beispielsweise relevante Krankheitsbilder wie Diabetes, Bluthochdruck oder Asthma besprochen, so Milz, die Dermopharmazie beinhalte wiederum Hauterkrankungen wie Psoriasis und Neurodermitis. »Es war uns wichtig, dass man sowohl in der Allgemeinpharmazie als auch in der Dermopharmazie einen großen Praxisteil hat, dass PTA im Labor in der Rezeptur stehen«, betonte Milz. Ebenfalls wichtig sei die Kommunikation: »Wie führe ich das Kundengespräch? Wie kann ich das Erlernte in der Praxis einbringen?«

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