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Drei Tipps, um Schadstoffe in Sportartikeln zu meiden

Wer Funktions- und Outdoorkleidung oder Sportzubehör braucht, sollte sich vor dem Einkauf gut informieren. Zum Teil enthalten Sportartikel giftige Stoffe – aber es gibt schadstofffreie Alternativen.
dpa
08.06.2022  08:30 Uhr

In Sportartikeln können zum Teil Stoffe stecken, die unserem Körper schaden - etwa gesundheitsschädliche Weichmacher, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Auch in mancher Outdoor- oder Funktionskleidung kann man etwa Rückstände vom Färbeprozess und Silberchlor finden.

Damit nicht noch mehr Schadstoffe ins Ökosystem gelangen und Menschen, Tieren und der Umwelt schaden, sollte man beim Kleiderkauf auf schadstofffreie Alternativen achten. Der BUND stellt einige Möglichkeiten vor, wie man Schadstoffe vermeiden kann:

1. Naturmaterialien statt Kunstfasern wählen

Kunstfasern wie Polyester, Nylon und Acryl sind atmungsaktiv und oft wasserabweisend. Doch in der Waschmaschine wäscht sich Mikroplastik aus, das dann über die Flüsse in die Meere gelangen kann. In Outdoorkleidung können sich etwa Flammschutzmittel, Weichmacher, Rückstandschemikalien vom Färbeprozess und Silberchlorid befinden. Wolle habe ähnlich atmungsaktive Eigenschaften wie manche Kunstfasern und komme ohne giftige Chemikalien aus, erklärt der BUND.

Auch beim Sportzubehör sollte man weiches Plastik besser vermeiden und auf Naturmaterialien zurückgreifen – etwa auf ein Springseil mit Holzgriffen oder auf eine Korkmatte fürs Yoga.

2. Statt Neuware besser Kleidung aus zweiter Hand kaufen

Wurde Kleidung schon häufig getragen und gewaschen, gibt sie weniger Schadstoffe an die Haut ab. Daher ist es sinnvoller Kleidung aus zweiter Hand statt neu zu kaufen.

3. Auf Siegel achten

Nicht immer findet man das gewünschte Kleidungsstück gebraucht. Wer Kleidung dennoch neu kauft, kann auf Umweltsiegel achten – beispielsweise »GOTS« oder »bluesign«. Ansonsten sollte man vorhandene Kleidung so lange tragen wie möglich.

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