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Einsamkeit im Alter ist kein unausweichliches Schicksal

Digital im Alter

Das Internet ist elementarer Bestandteil des modernen Lebens und spätestens seit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht mehr wegzudenken. Vor allem Menschen im höheren Alter haben jedoch keinen Zugang zum World Wide Web, wie eine Untersuchung des DZA aus dem Jahr 2017 zeigt. Demnach verfügen nur 31 Prozent der 79- bis 84-jährigen Frauen über einen Internetzugang. Bei den Männern sind es zumindest 51 Prozent.

Ins Netz gehen

Für Menschen in hohem Alter ist der digitale Wandel nicht immer nachvollziehbar. Sie sehen nicht, welchen Nutzen sie haben könnten, haben Berührungsängste oder denken, die Technik nicht mehr verstehen zu können. Hier greift das Projekt »Digitale Engel« des Vereins »Deutschland sicher im Netz«. Der »Digitale Engel« fährt normalerweise mit einem Infomobil durch Deutschland und vermittelt praxisnah, wie tägliche Abläufe und Gewohnheiten durch digitale Anwendungen erleichtert und bereichert werden können. Aktuell finden die Veranstaltungen online via Zoom statt. Die Themen sind vielfältig und reichen von Kommunikationsmöglichkeiten per Mail, WhatsApp, Facebook und Skype über Online-Shopping und Online-Banking bis hin zum Spielen. Mit dem »Digitaler Engel TV« stehen zudem zahlreiche Erklärvideos permanent zur Verfügung.

Neben Unterstützung im Alltag und dem Aufrechterhalten sozialer Kontakte bietet das Internet eine weitere Option, die im Alter noch einmal wichtig werden kann: die Partnersuche. Der Wunsch nach einem Partner ist auch im fortgeschrittenen Alter legitim und berechtigt, die Suche gestaltet sich aber nicht immer einfach. Viele Partnerbörsen wie zum Beispiel »Platinnetz« oder »SilberSingles« haben das erkannt und sich auf ein älteres Publikum spezialisiert. 

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