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Nahrungsmittelallergien

Erste Erfolge der Epikutanen Immuntherapie

Bereits seit einigen Jahren wird die sogenannte epikutane Immuntherapie, kurz EPIT, als Therapieoption für Nahrungsmittelallergien untersucht. Wie der Allergieinformationsdienst berichtet, gibt es nun einen neuen erfolgsversprechenden EPIT-Ansatz.
Annette Immel-Sehr
29.07.2021  14:00 Uhr

Dabei wird das Allergen mittels Mikronadeln direkt in die oberste Hautschicht gebracht. Die winzigen Nadeln befinden sich auf der Unterseite eines Pflasters. Sobald dieses auf die Haut geklebt wird, dringen sie in die oberste Hautschicht ein und entlassen dort das Allergen. Wie bei der oralen Immuntherapie ist es auch bei der EPIT das Ziel, langfristig eine Gewöhnung, also eine immunologische Toleranz zu erreichen. Das bedeutet, dass das Immunsystem nur noch sehr schwach oder gar nicht mehr auf das Allergen reagiert. 

Mit der neuen Mikronadel-Methode konnten US-amerikanische Wissenschaftler im Tiermodell eine eindeutige immunologische Reaktion unter Verwendung niedriger Dosen von Erdnussprotein erzeugen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mit der Methode eine Toleranz gegenüber speziellen Allergenen erzielt werden kann. 

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