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Nta Isny

Fahrt zur Firma Wala

Der Ausflug am 9. April 2019 zur Firma Wala stand unter dem Leitsatz »Antroposophie in der Apotheke«. Um in der Apotheke richtig beraten zu können, durften sich die PTA-Schüler aus Isny  mit den Produkten der Firma Wala vertraut machen.
Corinna Prosche
06.05.2019
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In Bad Boll angekommen wurden wir sehr herzlich empfangen, und unmittelbar danach erhielten wir durch einen kleinen Einstiegsvortrag und einen Film zur Geschichte von Wala erstmals aktiv Einblicke in die Firma. Die Arbeit der Wala richtet sich nach der Devise »Gesundheit bedeutet im Gleichgewicht sein«. Es teilt sich auf in Nerven- und Sinnessystem, Rhythmisches System und Stoffwechsel- Gliedmaßensystem. Die Gesundheit wird gestört, wenn diese drei Instanzen nicht mehr im Einklang sind.

Um diese Grundsätze mit Arzneimitteln in Verbindung bringen zu können, hörten wir anschließend einen Vortrag zum Thema »Arzneimittel für Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren«. Dabei lernten wir einige häufig verwendete Pflanzen kennen, die die Wala selbst anbaut und verarbeitet. Anhand der Krankheitsbilder Akne, Kreislaufschwäche und Menstruationsbeschwerden wurden uns die Wirkungen erklärt.

Nach einer kleinen Pause hatten wir die Chance, Workshops zu besuchen. Uns wurden die Grundlagen erklärt, und wir konnten selbst tätig werden und unser Können beweisen bei Verreibung und Verschüttelung unter der Aufsicht von Mitarbeitern direkt aus der Herstellung. Der ereignisreiche Tag wurde abgerundet durch das Besichtigen des firmeneigenen Gartens. Die Heilpflanzen sind dabei nicht nur in Beeten gepflanzt, sondern wachsen auch wild im ganzen Garten der Wala. Bei der Führung konnte man sowohl sehr bekannte Pflanzen entdecken, wie auch Pflanzen, die man in diesem Garten nicht vermutet hätte.

Eine kleine letzte Fragerunde beendete unseren Aufenthalt. Überwältigt von vielen neuen Informationen und Eindrücken machten wir uns wieder auf den Heimweg. Vielen Dank an die netten und kompetenten Mitarbeiter der Wala, dass wir sie besuchen durften. Ein besonderer Dank gilt auch dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung und dass sie diese Weiterbildungschance möglich gemacht haben!