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Rhythmus im Blut

Fit und glücklich durch Tanzen

Bokwa ist ein relativ neues Tanzworkout des Südafrikaners Paul Mavi. Es verbindet tänzerische Elemente afrikanischen Ursprungs mit Boxtechniken. Als Eselsbrücke tanzt man die Formen von Zahlen und Buchstaben auf dem Boden nach, die der Trainer der Gruppe per Handzeichen anzeigt. Kicks und Drehungen gibt es auch. Bokwa stärkt Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Aufmerksamkeit. Durch die vielen Hüpfbewegungen werden Beine und Po intensiv trainiert. Bokwa auszuprobieren, lohnt sich für alle, die schnell und einfach in Bewegung kommen wollen und keine Lust auf schwierige Choreografien haben.

 

SenFi

Senfi ist die Abkürzung für Sensual Fighting, das bedeutet »sinnlich kämpfen«. Es basiert auf den Haka-Ritualen der polynesischen Maori. Wenn bei dem Urvolk Neuseelands kriegerische Stimmung herrschte, wurden Friedenstänze aufgeführt, um Aggressionen abzubauen. Im Dreivierteltakt üben die Teilnehmer Schritte und Schläge, im Wechsel mit Kniebeugen und Stretch- und Atemübungen. Neben Ganzkörperfitness eignet sich Senfi zum effektiven Spannungsabbau. Die Kampfschreie wirken befreiend. Alle, die sich nach einem stressigen Tag sowohl körperlich als auch seelisch auspowern wollen, sollten Senfi testen.

Masala Bhangra

Bei Masala Bhangra handelt es sich um ein Workout aus Indien, welches wie Aerobic den ganzen Körper trainiert. »Masala« bedeutet »scharf« und »Bhangra« ist ein traditionell von Männern in Punjab (Indien) ausgeübter Tanz nach dem Rhythmus indischer Trommeln. Sarina Jain, US-Amerikanerin mit indischen Wurzeln, ist die Erfinderin dieser relativ neuen Disziplin, welche sie über Jahre hinweg entwickelte. Masala Bhangra macht Spaß, man kommt ordentlich ins Schwitzen und verbrennt viele Kalorien. Dafür sorgen die Bollywood-Klänge und die Gruppendynamik.

Bauchtanz

Der Bauchtanz breitete sich als ritueller Tanz für Fruchtbarkeit und Geburt einst im gesamten Orient aus. Heute wird er ohne religiöse Bedeutung getanzt. Beim Bauchtanz wird nicht nur die »Tabuzone« Becken bewegt, sondern der ganze Körper. Besonders Bein-, Bauch- und Rücken- sowie die Beckenbodenmuskeln werden trainiert. Durch die Fähigkeit der Isolation lernt man, gezielt einzelne Muskeln zu erfühlen und separat zum Einsatz zu bringen. Alle, die sich ohne Leistungsdruck bewegen wollen, sollten Bauchtanz einmal ausprobieren. Mollige sind hier sogar im Vorteil, denn ein runder Bauch mit ein paar Fettpolstern bringt den Bauchtanz richtig zum Leben.

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