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Gendermedizin

Frauen fühlen sich gesundheitlich belasteter

Frauen fühlen sind physisch wie psychisch stärker belastet als Männer – durch Hormone, den Zyklus, Schwangerschaften und Wechseljahre. Das steht zumindest für circa 80 Prozent der weiblichen Befragten einer repräsentativen Umfrage mit mehr als 2000 Beteiligten fest. Die Studie wurde von Dr. Böhm, einer neuen Gesundheitsmarke speziell für Frauen, in Auftrag gegeben.
Katja Egermeier
12.11.2019
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Dazu kommt laut Studie, dass sich über 70 Prozent der Befragten durch einen höheren emotionalen Einsatz in Beruf und Familie gesundheitlich stärker gefordert sehen als Männer. 81 Prozent der Frauen gaben beispielsweise an, sich mehr als der Partner um die Gesundheit und Vorsorge der Familie und auch des Partners zu kümmern.

Das führe möglicherweise dazu, dass Frauen gut auf ihre eigene Gesundheit achten, heißt es in der Pressemitteilung von Dr. Böhm. Fast 80 Prozent der Befragten seien nach eigener Aussage sehr aufmerksam gegenüber Veränderungen an ihrem Körper. Mehr als die Hälfte der Frauen informiere sich häufig aktiv über Gesundheit und Vorsorge, investiere dafür Zeit und Geld und achte auf eine gesunde Lebensweise. Ihr seelisches Gleichgewicht und ein harmonisches Umfeld sind laut Umfrage für fast 90 Prozent der Frauen von großer Bedeutung für ihre Gesundheit.

72 Prozent der Befragten sei es daher wichtig, dass sich Arzneimittelhersteller mit den Gesundheitsbedürfnissen speziell für Frauen beschäftigen. Die Hälfte der Befragten sieht speziell hier noch ein Manko und findet, dass Arzneimittelhersteller noch zu wenig tun, um speziell weibliche Gesundheitsbedürfnisse zu verstehen.

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