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Psyche

Frauen leiden mehr in der Pandemie

Laut einer repräsentativen Untersuchung des französischen Versicherungskonzerns Axa in 14 Ländern weltweit glauben 30 Prozent der Deutschen, dass sich die Pandemie negativ auf ihre Gesundheit ausgewirkt hat.
Isabel Weinert
10.06.2021  08:30 Uhr

Dabei scheint die Ausnahmesituation Frauen mehr Probleme zu bereiten als Männern. So leiden 31 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer nach eigenen Angaben seit Beginn der Pandemie entweder erstmalig und psychischen Problemen oder diese haben sich verstärkt. 43 Prozent der Frauen empfinden mehr Stress, bei den Männern geht das 35 Prozent so. Rund ein Fünftel der deutschen Bundesbürger hat wegen Covid-19 auf einen notwendigen Arztbesuch beziehungsweise auf eine notwendige Therapie verzichtet. 45 Prozent davon aus Furcht vor einer Infektion, knapp ein Drittel hingegen, weil die Menschen dachten, wegen der Pandemie könne man nicht zum Arzt gehen. 13 Prozent der Menschen in Deutschland wählten alternativ zum Arztbesuch die Möglichkeit der Selbstmedikation, ebenfalls 13 Prozent suchte die Lösung für Gesundheitsfragen im Netz. 

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