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Gar nicht trivial – Rechnen und Wiegen in der Rezeptur

Korrektes Wiegen und Rechnen ist bei der Herstellung eines Rezepturarzneimittels enorm wichtig. Allerdings zeigen Untersuchungen des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL) und zahlreiche Anfragen an die Infostelle des Neuen Rezeptur-Formulariums (NRF), dass es dabei immer wieder zu Fehlern kommt.
Verena Schmidt
22.08.2022  14:00 Uhr

Einwaagekorrekturfaktoren, Zuschläge und Co.: Rechnen in der Rezeptur ist alles andere als trivial. Es gehört zu den schwierigsten und fehleranfälligsten Prozessen während der Rezepturherstellung. Auch beim Wiegen können mitunter gravierende Fehler auftreten, die die Dosierung und die Qualität des Endproduktes gefährden – sei es etwa die Auswahl einer ungeeigneten Waage oder Fehler beim Kalibrieren. Akkurates Arbeiten und Genauigkeit sind jedoch essenziell, um ein qualitativ hochwertiges Arzneimittel herzustellen und damit die Patientensicherheit zu gewährleisten. PTA sollten also »ihre« Waagen in der Apotheke genau kennen und wissen, wie sie mit ihnen umgehen.

Doch immer wieder tauchen Fragen auf: Was ist der Unterschied zwischen Waagenmanagement und Wägemanagement? Was genau bedeutet Kalibrieren, Justieren und Eichen? Bei einem Update zum Thema »Rechnen und Wiegen« in der Pharma-World auf der Expopharm am Samstag, 17. September (10:50 – 11:20 Uhr), erläutern Apotheker Christian Diaz Flores vom DAC/NRF und Apothekerin Dr. Sandra Barisch von der Gesellschaft für Medizinische und Pharmazeutische Fortbildung, wie PTA und Apotheker Fallstricke in der Rezeptur souverän meistern. Holen Sie sich ein Quick-Update, um Ihre Rezepturen sicherer zu machen!

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