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Masken für ALG-II-Empfänger

Gefälschte Masken-Briefe erkennen

Noch bis zum 06. März erhalten nun auch Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) FFP2-Masken aus der Apotheke. Die entsprechenden Berechtigungsschreiben erhalten sie von ihrer Krankenkasse. Doch diese zeigen teils deutliche formale Unterschiede. In der Praxis stellt sie die Frage, wie Apotheken gefälschte Masken-Briefe identifizieren können?  Auf Nachfrage gibt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) einen vermeintlichen Verifizierungstipp. 
PZ
23.02.2021  14:30 Uhr

Mit der Erneuerung der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) per Verordnung festgelegt, dass Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) neben Risikopatienten ebenfalls kostenlos Atemschutzmasken erhalten sollen. Das betrifft hierzulande rund 5 Millionen Menschen, die sich bis zum 6. März 2021 einmalig zehn Masken aus der Apotheke holen können, wenn sie dafür ein Informationsschreiben ihrer Krankenkasse vorlegen.

Im Gegensatz zu den Masken-Voucher für Risikopatienten müssen die Krankenkassen die Berechtigungsschreiben für ALG-II-Empfänger selbst produzieren. Hierfür hat die Bundesregierung den Kassen eine Druckvorlage (siehe Abbildung) zur Verfügung gestellt, die sie mit den Daten ihrer versicherten ALG-II-Empfänger anreichern und dann selbst drucken sollen. In der vergangenen Woche sind die ersten dieser Berechtigungsbriefe in den Apotheken gelandet. Trotz Druckvorlage scheint es in der deutliche formale Unterschiede bei den Masken-Briefen der Kassen zu geben.

Klar ist: Laut Verordnung dürfen die Apotheker die Masken nur ausgeben, wenn sie das originale Informationsschreiben vom Kunden bekommen und dessen Identität mit einem Ausweis abgleichen. Trotzdem haben einige Apotheken in den vergangenen Tagen verwirrt reagiert, als sie die ersten Schreiben in den Händen hielten. In manchen Fällen ist das Datum an verschiedenen Stellen aufgedruckt, unterschiedliche Schriftarten wurden verwendet oder der blaue Kasten in der rechten oberen Ecke des Briefes ist nicht immer an der gleichen Stelle positioniert. 

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie PTA und Apotheker mögliche Fälschungen der Berechtigungsbriefe erkennen können. Natürlich sollten sie zunächst die ihnen vorliegenden Schreiben mit der Druckvorlage abgleichen, die sie über ihren Verband erhalten haben. 

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