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Diabetes mellitus

Hafertage wieder up to date

Informationsblatt zum Download

Zum Download bietet die Deutsche Diabeteshilfe ein Informationsblatt »Intensive Hafertage« mit Baukasten-Speiseplänen und Rezeptur-Vorschlägen für Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie einen Einkaufszettel mit besonders geeigneten Obst- und Gemüsesorten an. Die Kalorienzufuhr wird dabei auf rund 1000 kcal pro Tag reduziert. Die Vorschläge zu intensiven Hafertage beruhen ausschließlich auf warmen Haferspeisen in Kombination mit einigen wenigen Zutaten. Die Haferflocken werden nur mit Wasser oder fettfreier Gemüsebrühe zubereitet.

Mit Haferrezepten lasse sich generell jeder Speiseplan abwechslungsreich und gesund gestalten. Es sei für alle Menschen, egal ob stoffwechselkrank oder –gesund, empfehlenswert, Hafer in die tägliche Ernährung einzubauen oder ab und zu einen Hafertag einzulegen.

Gesundheitserhaltende und -fördernde Schlüsselsubstanzen seien neben unlöslichen Ballaststoffen, die die Darmbewegungen anregen, wasserlösliche Hafer-Beta-Glucane, die nur im Hafer vorkommen. Vom 10-prozentigen Ballaststoffgehalt des Hafers machten Beta-Glucane 4,5 Prozent aus, so die Diabeteshilfe.

Die Beta-Glucane regulierten nicht nur den Blutzucker- und Insulin-, sondern auch den Cholesterinspiegel und schützen somit die Blutgefäße vor Arteriosklerose, sprich: schädlichen Ablagerungen und Verkalkungen der Arterien. Darüber hinaus, so die Deutsche Diabetes-Hilfe, hätten Hafer-Beta-Glucane einen prebiotischen Effekt, das heißt sie fördern die Aktivität physiologischer Darmbakterien, die für eine stabile Mikrobiota, also funktionierende Darmflora wichtig sind. Hafertage kommen nicht nur in der diabetologischen und kardiologischen Praxis zum Einsatz. Sie zeigen Anwendungserfolge auch beim metabolischen Syndrom und Adipositas.

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