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Intensivkur

Haut 2.0 dank Masken und Ampullen

Auch Ampullen und Seren eignen sich als Intensivkur in besonderen Situationen, etwa bei einem Jahreszeitenwechsel oder wenn die gewöhnliche Gesichtspflege nicht mehr ausreicht. Ihre Konzentrate sind zur Ergänzung des allgemeinen Pflegerituals konzipiert und sollen deren Wirkung steigern. Angewendet werden die Wirkstoff-Shots entweder einmalig, über mehrere Tage bis Wochen, und zwar morgens oder abends nach der Reinigung. Erst dann kommt die Pflegecreme. Dazu die Ampullen brechen, den Inhalt in die hohle Hand geben und dann mit den Fingerspitzen auftragen.

Ampullen enthalten Wirkstoffkonzentrate in Einmaldosierbehältnissen. Seren sind dagegen hoch konzentrierte Emulsionen in Mehrdosenbehältnissen. Eine Ampulle ist für eine Behandlung vorgesehen und sollte auch ganz verbraucht werden, da die darin enthaltenen Substanzen oft schnell mit Luftsauerstoff reagieren. Weil die Herstellung unter keimfreien Bedingungen unter Ausschluss von Sauerstoff erfolgt, kann auf Konservierungsstoffe verzichtet werden. Ampullen sind also sehr gut verträglich und eignen sich daher auch für empfindlichste Haut.

Die Palette an Wirkstoffen, die in Ampullenform angeboten werden, ist breit gefächert, annähernd jedes Hautproblem kann derart angegangen werden. Auch verschiedene Hautpartien können mit Spezialampullen versorgt werden – die Brust, die Partie rund um die Augen, das Dekolleté oder die Hände.

Kosmetikinstitute schleusen den Inhalt von Ampullen manchmal mittels Iontophorese in die Haut ein. Voraussetzung dafür sind die Wasserlöslichkeit der Wirkstoffe, ein niedriges Molekulargewicht und ein optimales Dissoziationsverhalten. Dabei werden Anionen mithilfe der Katode, Kationen anionisch eingeschleust.

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