PTA-Forum online
Prävention in Pandemiezeiten

Impfungen in Corona-Krise nicht vernachlässigen

Infektionsrisiko klein halten

Die Impfexperten der STIKO geben in ihrer Stellungnahme auch Tipps, durch welche in der Praxis die Möglichkeit einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus während des Impftermins so weit wie überhaupt möglich ausgeschlossen ist. Da die Apotheke in der Zukunft als potenzieller Impfort im Gespräch ist, listet PTA-Forum diese »Infektions-Vermeidungs-Strategien« im Folgenden auf.

  • So empfiehlt die STIKO, gesonderte Impfsprechstunden einzurichten. Impftermine sollten so organisiert werden, dass die Patienten und deren Begleitpersonen möglichst keine Wartezeit haben.
  • In der kinder- und jugendärztlichen Versorgung können gesonderte Sprechzeiten für Früherkennungsuntersuchungen und Impfungen von infektfreien Kindern und Jugendlichen geplant werden. Zu den Kinder- und Säuglingsimpfungen sollten möglichst keine Geschwisterkinder mitgebracht werden.
  • Bei der Vereinbarung der Impftermine soll darauf hingewiesen werden, dass diese gegebenenfalls verschoben werden müssen, falls der Patient oder die Begleitperson Erkältungssymptome hat.
  • Jeder Patientenkontakt sollte genutzt werden, um den Impfstatus zu überprüfen und versäumte Impfungen nachzuholen.
  • Kann ein verabredeter Impftermin nicht eingehalten werden, weil der Impfstoff nicht verfügbar ist, ist der Patient rechtzeitig zu informieren.
  • Um die Zahl der Impftermine gering zu halten, ist es möglich, mehr als zwei Impfungen an einem Termin zu verabreichen.

Erinnerungssysteme können dabei helfen, Patienten, deren Eltern oder Sorgeberechtigte beziehungsweise Angehörige aktiv an fällige oder versäumte Impfungen zu erinnern und zur Vereinbarung von Impfterminen zu ermuntern.

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