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AUGEN

Augenlasern in der Regel gut verträglich


Operative Laserverfahren zur Behandlung einer Kurz- oder Weitsichtigkeit oder einer Hornhautverkrümmung erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Langfristige Nebenwirkungen sind dabei selten. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass sich die meisten Nebenwirkungen durch eine ausführliche Voruntersuchung und ein strenges Auswahlverfahren der Patienten verhindern ließen.


Studien zufolge klagt ein Drittel der Operierten drei Monate nach der OP über trockene Augen und schlechte Nachtsichtigkeit. Diese Beschwerden seien aber nicht ungewöhnlich, da sich die Nervenbahnen der Hornhaut neu aufbauen müssen, erklärt Professor Dr. Thomas Kohnen, Präsident der DOG. Die meisten Patienten seien aber nach sechs Monaten beschwerdefrei, es sei denn, sie litten vor der OP schon an trockenen Augen.




Foto: Shutterstock/sanneberg


Um Komplikationen vorzubeugen sollten Patienten in den Tagen nach dem Eingriff das Auge nicht reiben und regelmäßig zu Nachuntersuchungen gehen. Die konsequente Anwendung der verschriebenen Augentropfen, meist Cortison- und Antibiotika-haltige sowie benetzende Augentropfen, ist zudem wichtig.

Komplikationen entständen meist nicht durch Operationsfehler, sondern durch schlechte Patientenauswahl, so Kohnen. Die Richtlinien der Kommission Refraktärer Chirurgie (KRC) empfehlen einen Eingriff nur bei einer Fehlsichtigkeit von +3 bis –8 Dioptrien oder einer Hornhautverkrümmung von bis zu 5 Dioptrien. Eine Operation sollte nicht erfolgen, wenn die Hornschicht zu dünn ist, eine Augenerkrankung vorliegt oder der Patient jünger als 18 Jahre ist. (cw)




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