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BERATUNGSPRAXIS

OTC-Beratungscheck

Schmerzstillende Ohrentropfen



Arzneistoffgruppe

Otologika

Präparate

Otalgan®

Indikation

Zur örtlichen symptomatischen Be­­handlung von Schmerzen am äußeren Gehörgang, das heißt bei äußeren Ohrenent­zündungen sowie bei akuter Mittelohr­entzündung. Die Anwendung darf nur bei unverletztem Trommelfell erfolgen.

Dosierung/Anwendung

  • Einzeldosis bei Erwachsenen und Jugend­lichen ab 15 Jahren: 5 Tropfen­, Kleinkinder und Schulkinder bis 14 Jahre: 2 bis 3 Tropfen; jeweils drei- bis viermal pro Tag
  • Ohrentropfen körperwarm verab­reichen, kurz in der Hand erwärmen, nicht erhitzen
  • Auf die Seite legen und in den Ge­hörgang des betroffenen Ohres träufeln
  • Etwa 15 Minuten auf der Seite liegen bleiben, damit die Ohrentropfen auf das Trommelfell einwirken können. Anschließend das Ohr locker mit Watte verschließen
  • Wenn die Schmerzen unter der Behandlung nicht innerhalb von zwei Tagen abklingen, Arzt aufsuchen

Kontraindikationen/Warnhinweise

  • Nicht bei Pyrazolon-Allergie (Überempfindlichkeit zum Beispiel gegen Metamizol-, Propyphen­azon- oder Phenazon); nicht bei Allergie gegen Phenyl­butazon- haltige Arznei­mittel
  • Nicht bei bestimmten Stoff­wechselerkrankungen (hepatische Porphyrie, angeborener Glucose-6-Phosphat­dehydrogenase-Mangel)
  • Nicht bei beschädigtem Trommelfell, Gehörgangsentzündung mit Hautverletzung
  • Bei Kindern unter drei Jahren nur nach ärztlicher Kontrolle
  • Bei versehentlicher oraler Einnahme können Zunge und Mundhöhle örtlich betäubt werden, und es können Schluckbeschwerden auf­treten. In diesem Fall Mundhöhle sofort mit Wasser ausspülen und Arzt ver­ständigen.




Foto: Shutterstock/Kamil Macniak


Dosierung/Anwendung

  • Einzeldosis bei Erwachsenen und Jugend­lichen ab 15 Jahren: 5 Tropfen­, Kleinkinder und Schulkinder bis 14 Jahre: 2 bis 3 Tropfen; jeweils drei- bis viermal pro Tag
  • Ohrentropfen körperwarm verab­reichen, kurz in der Hand erwärmen, nicht erhitzen
  • Auf die Seite legen und in den Ge­hörgang des betroffenen Ohres träufeln
  • Etwa 15 Minuten auf der Seite liegen bleiben, damit die Ohrentropfen auf das Trommelfell einwirken können. Anschließend das Ohr locker mit Watte verschließen
  • Wenn die Schmerzen unter der Behandlung nicht innerhalb von zwei Tagen abklingen, Arzt aufsuchen


Kontraindikationen/Warnhinweise

  • Nicht bei Pyrazolon-Allergie (Überempfindlichkeit zum Beispiel gegen Metamizol-, Propyphen­azon- oder Phenazon); nicht bei Allergie gegen Phenyl­butazon- haltige Arznei­mittel
  • Nicht bei bestimmten Stoff­wechselerkrankungen (hepatische Porphyrie, angeborener Glucose-6-Phosphat­dehydrogenase-Mangel)
  • Nicht bei beschädigtem Trommelfell, Gehörgangsentzündung mit Hautverletzung
  • Bei Kindern unter drei Jahren nur nach ärztlicher Kontrolle
  • Bei versehentlicher oraler Einnahme können Zunge und Mundhöhle örtlich betäubt werden, und es können Schluckbeschwerden auf­treten. In diesem Fall Mundhöhle sofort mit Wasser ausspülen und Arzt ver­ständigen.

Nebenwirkungen

Sehr selten: Überempfindlichkeits­reaktionen wie Hautveränderungen oder Nesselfieber

Wechselwirkungen

Nicht gleichzeitig mit Sulfonamiden und Benzylpenicillin

Schwangerschaft/Stillzeit

Keine Erfahrungen zur Anwendung von Otalgan an Schwangeren, Studien zur Reproduktionstoxizität der Wirkstoffkombination fehlen. Die Ohrentropfen sollten daher in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, eine Behandlung ist zwingend erforderlich. An­wend­ung dann nur kurzfristig und mit der niedrigsten wirksamen Dosis

Kontraindikationen, Neben- und Wechselwirkungen: ­ OTC-Arznei­mittel sind nicht weniger beratungsintensiv als verschreibungs­pflichtige. In der Serie »OTC-Beratungscheck« fasst PTA-Forum die wichtigsten Hinweise zu einem ausgewählten ­ OTC-Präparat für die Beratung übersichtlich zusammen. Dieses Mal: schmerz­stillende Ohrentropfen mit der Kombination aus Phenazon und Procain.

Hinweis: Der Beratungscheck zeigt eine Auswahl an Arzneimittelinformationen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Weiterführende Informationen finden Sie unter anderem in den entsprechenden Fachinformationen, der Roten Liste sowie auf www.embryotox.de.



Beitrag erschienen in Ausgabe 21/2018

 

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