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Doping im Freizeitsport gefährdet Herzgesundheit


Über 10 Millionen Menschen in Deutschland sind Mitglied in Fitness-Studios. Bis zu 16 Prozent von ihnen verfügen über Erfahrungen mit Doping­substanzen.

 

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Der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) warnt vor den Risiken für die Herzgesundheit, die von der Einnahme dieser Substanzen ausgehen. Beispiel Testosteron: Das Hormon führt in Verbindung­ mit Sport zu einer Hypertrophie des Herzmuskels. 




Foto: Shutterstock/RomarioIen


Da nicht mehr Blutgefäße gebildet werden, entwickelt sich eine relative Unter­versorgung mit Sauerstoff. Dies begünstigt die Entwicklung einer Herzinsuffizienz. Außerdem verändert Testosteron das Verhältnis von HDL- zu LDL-Cholesterin nachteilig. Das Risiko­ für Arteriosklerose steigt und in Folge das für Herzinfarkt und Schlaganfall. Hinzu kommen bei vielen Betroffenen psychische Veränderungen.

Häufig werden Arzneimittel wie Ephedrin, Clenbuterol, Anabolika oder Wachstumshormone verwendet – nicht selten preisgünstigere Tierar­zneien, berichtet der BNK. Dauert der Konsum von Dopingmittel an, ent­wickelt der Körper eine Toleranz und der User steigert­ die Dosis oder konsumiert mehrere Präparate gleichzeitig. (ais)



Beitrag erschienen in Ausgabe 21/2018

 

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