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POLITIK UND BERUF

Ausbildungs­novellierung

Konstruktives Arbeitstreffen


Adexa und BVpta / Am 2. November trafen sich in Berlin die Vertreter der Apotheken­gewerkschaft Adexa, des Bundes­­ver­bandes PTA und der ABDA – Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände mit Vertretern des Bundesgesundheits­­ministeriums (BMG). Bei dem mehrstündigen Gespräch wurden die Standpunkte der Politik, der apothekerlichen Standes­ver­tretung und der Interessenvertreter der PTA zur Neuordnung der PTA-Ausbildung ausgetauscht.

 

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Adexa-Vorstand Andreas May: »Das Treffen war sehr offen und konstruktiv. Es wurde deutlich, dass das Ministerium – nicht zuletzt aufgrund unseres beharrlichen Engagements – die PTA jetzt wirklich im Fokus hat und beim Novellierungsprozess auf den Startknopf gedrückt hat.




Von Adexa und BVpta nahmen an dem Treffen im BMG teil: Michaela Freudenfeld (Adexa-Referat Schulen & Unis), Ingrid Heberle (Adexa- Berufsgruppe PTA), Sabine Pfeiffer (BVpta-Bundesvorsitzende), Andreas May (Adexa-Vorstand), Bettina Schwarz (BVpta-Geschäftsführerin), Katja Hennig (BVpta)

Foto: Adexa/BVpta


« BVpta-Bundesvorsitzende Sabine Pfeiffer van Rijswijk ergänzt: »Wir haben noch einmal erläutern können, warum BVpta und Adexa die Verlängerung der Ausbildung auf drei Jahre für geboten halten. Dabei wissen wir die Mehrheit der PTA und des Berufsnachwuchses hinter uns.«

Adexa und BVpta fordern neben einer inhaltlichen Neuausrichtung, die Fachschul­ausbildung von 24 auf 30 Monate zu verlängern. Ein längeres PTA-Praktikum wird aus verschiedenen Gründen für wenig zielführend gehalten. Dazu die Leiterin des Adexa-Referates Schulen und Unis, Michaela Freudenfeld: »Wir wissen, dass die Qualität der praktischen Ausbildung und die Möglichkeit, sich auf die abschließende Prüfung vorzubereiten, von Apotheke zu Apotheke sehr unterschiedlich sind. Bei einem einjährigen Praktikum wäre das Risiko noch höher, dass – statt einer guten und breitgefächerten Anleitung – die PTA-Praktikantinnen lediglich als billige Arbeitskraft eingesetzt werden.« /



Beitrag erschienen in Ausgabe 22/2018

 

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