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Grippe-Impfung schützt vor Herzinfarkt


Die Grippewelle beginnt meist im Dezember oder Januar. Der November ist also eine gute Zeit, um sich gegen Grippe impfen zu lassen. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Impfung nicht nur vor Influenza schützt, sondern auch das Risiko für Folgeerkrankungen wie einen Herz­infarkt senkt.

 

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Menschen mit Herzleiden oder anderen chronischen Erkrankungen sowie Menschen über 60 Jahre haben ein erhöhtes Risiko, nach einer Influenza-Infektion einen Infarkt zu erleiden. Daher profitieren sie besonders von der Impfung. Aktuelle Übersichtsstudien hätten gezeigt, dass die Influenza-Impfung einen Herzinfarkt vergleichbar effektiv verhindern kann wie ein Rauchstopp oder die Einnahme von Cholesterol- und Blutdruck-senkenden Medikamenten, heißt es vonseiten der DGI.

Auch Menschen, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben, profitieren von der Impfung. Bei Betroffenen, die nach der Infarktbehandlung gegen Influenza geimpft werden, treten seltener kardiovaskuläre Todesfälle auf als bei Nicht-Geimpften.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI)empfiehlt­ aktuell einen Vierfachimpfstoff gegen Grippe. Die Kranken­kassen erstatten generell die Kosten für den Vierfach-Impfstoff für alle ­Risikogruppen, für die die saisonale Grippe-Impfung empfohlen wird: Das sind unter anderem Personen ab 60 Jahre, Schwangere, chronisch Kranke, Bewohner von Alters­- oder Pflege­heimen und medizinisches Personal. Einige Kassen bezahlen­ die Grippe-Impfung auch für all ihre Ver­sicherten. (va)



Beitrag erschienen in Ausgabe 22/2018

 

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