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POLITIK UND BERUF

50 Jahre jung

Feier für den PTA-Beruf


Sabine Pfeiffer und Sigrid Roos-Kottsieper / In diesem Jahr wurde der PTA-Beruf 50 Jahre alt. Anlass genug für die Regionalgruppe Kevelaer, einen Geburtstag zu organisieren. Am 10. November war es soweit: Rund 80 Teilnehmer und geladene Gäste konnten ­begrüßt werden.

 

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In ihrer Eröffnungsrede nahm Sabine Pfeiffer Bezug darauf, dass Kevelaer ein Wallfahrtsort ist und stellte daher die Vermutung an, ob vielleicht die »Trösterin der Betrübten« nachgeholfen habe, dass man dem Beruf nun zum 50. Geburtstag so viel Beachtung schenke. In jedem Falle mit ausschlaggebend sei aber sicherlich gewesen, dass der Bundesverband seit mehr als 20 Jahren aktiv dabei ist, diesen Beruf zukunftsfähig zu gestalten.




Foto: BVpta



Pfeiffer betonte, dass das PTA-Berufsgesetz dasjenige im Gesundheitswesen sei, das am längsten nicht angetastet wurde.

In weiteren Punkten ihrer Begrüßung ging sie auf die Notwendigkeit der Schulgeldfreiheit, die Honorierung der Apothekenleistungen und natürlich die Novellierung von Berufsgesetz und Ausbildungs- sowie Prüfungsverordnung ein. Sabine Weiss, Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, betonte in ihrem Grußwort, wie wichtig PTA für sie sind. Sie bestätigte, dass auch sie die Notwendigkeit für eine Neufassung des Berufes sehe. Erste Schritte seien in die Wege geleitet: Ein erstes Gespräch war im Ministerium mit dem BVpta, der Adexa und der ABDA geführt worden, und man hoffe nun gemeinsam, in der ersten Jahreshälfte 2019 einen Entwurf vorlegen zu können. Zum Rx-Versandverbot betonte sie, dass ein solches Verbot nach wie vor juristisch auf unsicheren Füßen stünde.

Thomas Preis, erster Vorsitzender des Apothekerverbands Nordrhein, betonte, dass er sich ein Apothekenleben ohne PTA gar nicht vorstellen könne. Auch er äußerte sich zum Rx-Versandhandel. Das oberste Gebot sei für ihn eine Gleichbehandlung, und wenn diese nicht mehr existiere, sei der Patient der Verlierer.




v.l.: Thomas Preis, Sabine Pfeiffer van Rijswijk und Sabine Weiss MdB.

Foto: BVpta


Vor Beginn der Diskussion zum Thema »Quo vadis PTA-Beruf« hielt Martina Busch, PTA und Redakteurin der PTAheute, ein Impuls-Referat. Sie betonte, dass sich gleich in der Geburtsstunde des Berufes vor 50 Jahren viel Widerstand in der Apothekerschaft zu diesem neu geschaffenen Berufsbild geregt hatte – und dieser Widerstand ist bis heute nicht ganz überwunden. Im Weiteren legte sie den anwesenden Gästen und Kolleginnen dar, was man alles mit diesem wunderbaren Beruf erreichen könne.

Die dann folgende Diskussionsrunde ergab vor allem, dass sich selbst die »alten« PTA für eine Ausbildungsverlängerung aussprachen. Der Nachmittag stand im Zeichen der Fortbildung: Bei zwei Vorträgen konnten sich die Kolleginnen auf den neuesten Stand in Rezeptur und Labor bringen lassen. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit alternativen Therapien, Cholesterin und mit Arthrose. /



Beitrag erschienen in Ausgabe 23/2018

 

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