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Weizenunverträglichkeit: Einkorn vermutlich bekömmlicher


Moderne, aber auch ursprüngliche Weizenarten wie Einkorn, Emmer und Dinkel enthalten Eiweißmoleküle, die im Verdacht stehen, Symptome einer Weizenun­verträglichkeit auszulösen. 


Bei diesen Eiweißen handelt es sich um alpha-Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI)­. Sie hemmen Verdauungsenzyme und stimulieren dosisabhängig die Freisetzung entzündungsfördernder Botenstoffe und damit das angeborene Immunsystem.




Foto: Shutterstock/Nataly Studio


Es gibt Hinweise darauf, dass ATI nicht nur Darmbeschwerden, sondern auch Benommenheit, ­Gelenk- und Muskelschmerzen, Haut­veränderungen und depressive Verstimmungen verursachen. Nicht zuletzt sind sie als Auslöser für Weizen­allergien bekannt. Eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München zeigte erstmals im direkten Vergleich, dass Einkorn im Gegensatz zu Brotweizen, Hartweizen, Dinkel und Emmer keine oder deutlich geringere ATI-Mengen enthält. Das Ergebnis hat die Forscher ein wenig überrascht. Denn alle drei ursprünglichen Weizenarten gelten als bekömmlicher im Vergleich zu modernem Weizen. Für Menschen mit Weizenunverträglichkeit scheint davon Einkorn die beste Wahl zu sein. (ais)



Beitrag erschienen in Ausgabe 23/2018

 

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