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PANORAMA

Weihnachten

Diesmal ganz entspannt


Von Narimaan Nikbakht / Nur kein Stress! Gehen Sie die Feiertage in diesem Jahr wirklich einmal ganz ent­spannt an. Stress­erprobte Menschen haben PTA Forum ihre persönlichen Entschleunigungs-Tricks verraten.

 

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Kinder freuen sich das ganze Jahr auf Weihnachten. Erwachsene eigent­lich auch, wenn der Weg dorthin doch nicht so stressig wäre. 

Wo feiern wir? Was ziehe ich an? Was gibt es zu essen? Wem könnte ich was schenken? Und wann bitte soll ich noch Plätzchen backen?

Obwohl nichts so berechenbar ist wie der Termin für Heiligabend, bricht jedes Mal wieder Chaos aus. Dabei sollte man sich nicht zu sehr stressen, denn das kann krank machen.

Bei Dauerstress können zum Beispiel Magen- und Darmprobleme, Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Schlafstörungen entstehen.

Damit das nicht passiert: Machen Sie doch dieses Jahr einiges anders. PTA Forum hat einige Menschen nach ihren persönlichen »Simplify-your-Christmas«-Tricks gefragt.

Illustration: Shutterstock/Elvetica




Naschteller mal anders

»Gegen Nasch-Attacken stellen wir exotische Früchte wie Mangos, Papayas, Kiwis und Zitrusfrüchte in eine Obstschale und dekorieren das mit Windlichtern in dazu passenden Farben. Das sieht schön und ansprechend aus, macht Appetit auf Gesundes und wir futtern uns nicht unnötig Festtags- Speck an.« (Tanja Monse, 31, Flugbegleiterin)




Baum mit Ständer-Trick

»Früher war es immer stressig, den Weihnachtsbaum in den Ständer zu bekommen. Das verursachte immer ein großes Durcheinander und endete nicht selten in Streit, weil jeder besser wusste, wie die Sache anzugehen ist. Jetzt nehme ich den Ständer einfach beim Tannenkauf mit und lasse den Baum gleich vom Händler einsetzen. Der hat nämlich das richtige Werkzeug dazu parat.« (Sabine Jahn, 41, Lehrerin)




Bemaltes Packpapier


»Geschenke verpacke ich immer viele Tage vor dem Fest. Aber das Papier im Geschäft finde ich meist hässlich. Ich greife lieber zu einer Rolle Packpapier. Mit Filzstiften, Ölkreide und Fingerfarbe meines Sohnes bastele ich daraus blitzschnell einzig­artige Verpackungen. Das sieht besonders gut aus, wenn ich meinen dreijährigen Sohn ›mitmalen‹ lasse – dann werden das echte Kunstwerke!« (Janet Allkofer, 41, Projektmanagerin)




Einfaches mit Luxus kombinieren

»Wir kochen bei uns zu Hause nicht auf­wendig an Weihnachten, weil wir die Feiertage dazu nutzen möchten, uns wirklich vom ganzen Alltagstrubel zurückzuziehen und zu entspannen. Meist essen wir daher unkomplizierte Gerichte, etwa Spaghetti mit Scampis. Und um dem Abend doch etwas Luxus­charakter zu verleihen, gibt es dazu eine Flasche Champagner! Manchmal auch zwei …« (Joachim Ziemer, 49, Florist)




Präsente im Becher

»Ich denke mir jedes Jahr ein neues Motto fürs Schenken aus. Dieses Jahr zum Beispiel werde ich für meine Freunde nur kleine Geschenke kaufen. Und die werde ich in Coffee-to-go-Becher aus Keramik packen und eine Schleife drumbinden – fertig. Da muss ich nicht lange basteln, das geht schnell, sieht witzig aus und die Beschenkten können in Zukunft auf die Plastikbecher im Coffee-Shop verzichten.« (Stefan Kircher, 32, Barkeeper)




Jeder bringt einen Gang mit


»Damit alles nicht nur an einem Gastgeber hängen bleibt, verteilen wir fürs Weihnachtsessen im Familienkreis gern die Aufgaben: Einer ist für die Tisch-Deko zuständig, eine Partei für die Vorspeise, eine andere für den Hauptgang beziehungsweise den Nachtisch. Das klappt prima und alle sind zufrieden, weil sie mitgestaltet haben.« (Maike Groenveld, 45, Architektin)




Essen vorkochen oder liefern lassen

»Alles, was nicht frisch zubereitet werden muss, wie Suppe und Nachtisch, wird bei uns einen Tag vorher vorbereitet. Der Festtags-Braten wird im Backofen gebacken, dann muss niemand am Herd stehen und aufpassen, dass etwas anbrennt. Alternativ denken wir dieses Jahr darüber nach, uns das Weihnachts- Menü mal liefern zu lassen.« (Stefanie Meyer, 28, Bäckereifach­angestellte)




Alternativen zum Baum

»Statt eines Tannenbaums stellen wir in unserer Wohngemeinschaft lieber exotische Pflanzen wie Callas, Ingwer oder Zierbananen auf und schmücken sowohl die als auch unseren großen Kaktus im Wohnzimmer mit ein paar Weihnachtskugeln. So sparen wir uns den Stress mit Baum organisieren und wieder entsorgen – sorgen aber doch für etwas Stimmung.« (Marek Neumann, 22, Student)




Spenden statt Geschenke

»Auf Geschenke haben meine Familie und ich schon lange verzichtet. Nur die kleinen Kinder bekommen etwas. Die größten Geschenke, die ich mir selbst zu Weihnachten mache, sind Ruhe und entspannte Momente. Wenn mir jemand aus dem Freundes- oder Familienkreis aber unbedingt etwas schenken will, dann wünsche ich mir immer eine kleine Spende oder Unterstützung in irgendeiner Form für mein Plan- Patenkind.« (Elke Liebsch, 75, Rentnerin)




In Etappen putzen


»Um den ganzen Druck rauszunehmen, nehmen wir den großen Wohnungsputz eine Woche vor Weihnachten in Angriff, sodass wir am Vorabend nur noch saugen und durchwischen müssen. Ich schalte dazu gern zur Unterhaltung laute Pop-Weihnachtslieder ein.« (Arno Völker, 39, Vertriebsmitarbeiter)




Geschenke Umtausch und Reste-Essen

»Natürlich kann man Geschenke im Geschäft umtauschen – aber doch nicht Omas Häkeldecke? Am zweiten Feiertag lade ich deshalb gern meine Freundinnen zum Brunch ein. Jeder bringt Reste vom Fest und unliebsame Geschenke mit. Und dann wird fröhlich gegessen und getauscht!« (Julia Budde, 18, Schülerin)




Plätzchenparty

»Wir veranstalten zwei Wochen vor dem Fest immer gerne eine Plätzchen- Party: Jeder bringt ein paar Zutaten mit, und alle helfen gemeinsam beim Teigkneten, Ausrollen, Ausstechen – und Naschen. Am Ende wird alles gerecht aufgeteilt. Das ist besonders mit Kindern immer ein gelungenes Erlebnis. Und mit den Keksen haben alle zugleich ein Geschenk für Notfälle parat.« (Andrea Müller, 55, Einzelhandels­fach­verkäuferin)




Weihnachtspost am Adventssonntag


»Ich habe dieses Jahr alle meine Geschenke schon im Oktober gekauft, somit fällt der stressige Einkauf und das Gedränge in den Kaufhäusern für mich dieses Mal aus. Die Weihnachtspost unterteile ich in zwei Etappen. Jeweils an den letzten beiden Advents-Sonntagen mache ich es mir mit der Hälfte der Postkarten auf dem Sofa gemütlich und schreibe ein paar persönliche Zeilen für Verwandte und Freunde.« (Antje Riecken, 65, Friseurmeisterin)




Bescherung in die Länge ziehen

»Das machen wir immer mit einem Würfelspiel. Es funktioniert so: Alle stecken ihre Geschenke in einen Sack. Dann wird gewürfelt. Bei einer Sechs darf man ein Päckchen aus dem Sack ziehen, auswickeln und dann darf geraten werden, für wen es ist. So entschleunigt man die Bescherung, denn das Ganze dauert ja je nach Gruppenanzahl zwei bis drei Stunden. Das bringt Spaß – und am Ende fühlt sich jeder, als habe er ganz viel bekommen.« (Sandra Schulz, 35, Apothekerin)



Beitrag erschienen in Ausgabe 24/2018

 

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