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Das sagt die Dermatologin


Dr. Daniela Wiebels ist Fachärztin für Dermatologie mit eigener Praxis in Hamburg. Zu ihren Behandlungs- ­schwerpunkten gehören die ästhetische und die operative Dermatologie.

 

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Schönheitsschlaf – gibt es den eigentlich wirklich? Die meisten kommen morgens doch ganz zerknautscht aus dem Bett.

Wiebels: Ja, den gibt es tatsächlich. Tagsüber ist unsere Haut verschiedensten Umweltgiften und UV-Strahlung ausgesetzt. Die Haut ist also tagsüber permanent damit beschäftigt, die Schutzfunktion aufrechtzuerhalten. Nachts, wenn wir entspannt sind, steigt dann die Durchblutung und die Nährstoff-Depots werden wieder aufgefüllt. Während wir schlafen, läuft die Zellenerneuerung und Schäden, die am Tag entstanden sind, werden repariert.

Warum passiert das alles nicht auch am Tag?

Wiebels: Weil die Hautzellen genug mit der Abwehr der äußeren Angriffe zu tun haben. Hinzu kommt, dass die Durchlässigkeit der Haut zu nachtschlafender Zeit am höchsten ist. Das Anti-Aging-Programm läuft auf Hochtouren.

Lässt sich diese Regeneration unterstützen, etwa mit Cremes?

Wiebels: Ja. Die Nacht eignet sich hervor­ragend dazu, die Haut während dieses­ Erneuerungsprozesses von außen zu unterstützen.

Pflegeprodukte, die die Vitamine E und C enthalten, agieren als Radikal­fänger. Sie sind in der Lage, aggressive Sauerstoffmoleküle, die die Hautalterung fördern, unschädlich zu machen. Umweltgifte, UV-Strahlung und auch Rauchen fördern die Bildung dieser freien Radikale. Vitamin-A-Säure in Cremes hemmt den Abbau von Kollagen und fördert deren Neubildung.

Sind die Resultate dann wirklich sichtbar – oder eigentlich nur unter dem Mikroskop zu erkennen?

Wiebels: Die Resultate sind dann auch mit bloßem Auge sichtbar. Allerdings – und das ist wichtig – erst nach drei bis sechs Monaten, weil die Haut dann gut genährt und durchfeuchtet ist. Es ist also in jedem Fall Geduld und Konsequenz gefragt.



Beitrag erschienen in Ausgabe 02/2019

 

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