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Weniger Krebstote durch PSA-Test


Der Nutzen des PSA-Tests zur Früherkennung von Prostatakrebs wird seit Jahren kritisch diskutiert. Eine neue Langzeitstudie aus Schweden kommt zu dem Ergebnis, dass sich durch den Test die Todesfälle durch Prostatakrebs um 30 Prozent reduzieren lassen könnten.

 

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Seit 1995 gesammelte Daten von 20 000 Männern zeigen, dass ein späterer Prostatakrebs durch die Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) gut vorhergesagt werden kann.




Foto: Shutterstock/Heiti Paves


Innerhalb von 22 Jahren starben 300 Männer an Prostatakrebs. Bei Männern, deren PSA-Wert alle zwei Jahre kontrolliert worden war, waren es knapp 30 Prozent weniger als in der Kontrollgruppe, in der keine Messungen vorgenommen worden waren. Dabei zeigte sich, dass vor allem der allererste gemessene Wert eine hohe Aussagekraft besaß.

»Diese Forschung ist wichtig, weil sie die langfristigen Auswirkungen eines organisierten Screening-Programms in Schweden zeigt«, sagt Dr. Maria Frånlund von der Sahlgrenska Academy der Universität Göteborg, die die Daten aus vier Publikationen in ihrer Doktorarbeit präsentierte. (ZOU/iw)



Beitrag erschienen in Ausgabe 03/2019

 

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