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Marketing in der Apotheke

Kundenbindung durch Kundenkarten

Ein einfaches Mittel, um an Kundendaten zu kommen, ist für Tittelbach die Kundenkarte. »Sie ist eines der besten Marketing-Instrumente. Ich weiß, viel zu oft wird diese Karte als Plastikkarte abgetan, von denen die Kunden schon viel zu viele haben«, so Tittelbach. Doch sei sie aus Marketingsicht der Schlüssel, um Kundendaten zu generieren und Loyalität zu erzeugen. »Sie müssen nur die richtigen Fragen stellen und die Karte mit Vorteilen aufwerten.«

Hier darf das Thema Datenschutz nicht außen vor bleiben. Hinsichtlich der DSGVO empfiehlt Tittelbach, diese nicht als Hemmnis, sondern als Gestaltungsfaktor zu sehen. »Binden Sie einen DSGVO-Beauftragten ein, machen Sie die Verwendung der Daten für den Kunden transparent, holen Sie sich eine Nutzungsfreigabe und geben Sie dem Kunden die Möglichkeit, sich jederzeit wieder abzumelden.«

Automatisierung möglich

Möglichkeiten, mit den digitalen Kundendaten zu arbeiten, gebe es viele, erklär Tittelbach. Eine davon sei das Dialogmarketing, zu dem beispielsweise Geburtstagsglückwünsche gehören, die den Kunden per Brief, E-Mail oder bestenfalls über einen persönlichen Anruf übermittelt werden. So etwas sei sehr personell und bindend.

»Natürlich ist der personalisierte Umgang mit Kunden und deren Daten viel Aufwand«, bestätigt Tittelbach. Es gebe daher Softwares, die das automatisiert erledigen und zum Beispiel im Nachgang an einen Apothekenbesuch dem Kunden automatisch einen Brief oder eine Mail mit relevanten Einzelheiten und Erläuterungen zum erworbenen Produkt oder Medikament senden. »Sorgen Sie dafür, dass die Bindung zufriedener Kunden ihr strategisch wichtigstes Ziel im Marketing ist. Neukundenakquise ist nicht der wichtigste Faktor in Zeiten des E-Rezeptes«, empfiehlt Tittelbach.

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