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Stiftung Warentest

Medikamente gegen Reiseübelkeit im Test

Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren sind besonders häufig von Reiseübelkeit betroffen. An erster Stelle sollten hier nicht medikamentöse Maßnahmen stehen, da keiner der verfügbaren Wirkstoffe für Kinder unter zehn Jahren uneingeschränkt geeignet sei, urteilt Stiftung Warentest. »Kinder reagieren empfindlicher auf die Mittel«, heißt es zur Begründung. Mitunter können Müdigkeit, aber auch Unruhe, Erregung, Verstopfung, ein trockener Mund sowie Fieberkrämpfe und sonnenempfindliche Haut auftreten. Daher lautet die Empfehlung an dieser Stelle: Bei Kindern gut abwägen.

Pflanzliche Mittel gegen Reiseübelkeit

Als pflanzliche Alternative stehen Ingwer-haltige Präparate für Reisekranke zur Verfügung. Die Wirkung beurteilt Stiftung Warentest als »mit Einschränkung geeignet«. Nebenwirkungen seien eher nicht zu erwarten, jedoch sei der Wirkeffekt schwächer als bei Antihistaminika und müsse zudem besser belegt werden. Das entsprechende Fertigarzneimittel ist ab sechs Jahren zugelassen.

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