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Nach Corona-Infektion auf den Körper hören

Welche Sportarten eignen sich besonders gut?

»Am besten Sportarten, die sich in ihrer Intensität und in ihrer Zeitdauer gut steuern lassen«, rät Bernd Wolfarth. Heißt: Die Spinning-Klasse, die auf 60 Minuten ausgelegt ist, eignet sich weniger gut. Besser ist eine Einheit auf dem Ergometer, wo man etwa mit 20 Minuten lockerem Radfahren einsteigen kann. Übrigens: Sportarten, die das Herz-Kreislauf-System nicht so stark belasten, sind für den Wiedereinstieg besser geeignet. Das kann die Yoga- oder Pilates-Klasse sein – oder auch Krafttraining im Fitnessstudio.

Woran merke ich, dass ich mir zu viel zumute?

Hier ist im Vorteil, wer mit der Smartwatch oder dem Fitnesstracker seinen Puls verfolgt - und die Messwerte mit denen vor der Infektion vergleichen kann. »Wenn man eine höhere Herzfrequenz für die gleiche Intensität braucht, ist das ein Anzeichen«, sagt Halle. Weitere Alarmzeichen sind Druck auf dem Brustkorb, Schwindel oder ein unruhiger Puls, »ein Extra-Schlag, den man richtig spürt«, wie Halle es beschreibt. All sie können auf eine Herzmuskelentzündung hindeuten – Anlass genug, sich vom Arzt oder der Ärztin durchchecken zu lassen.

»Auch Kurzatmigkeit, die schon bei sehr kleinen Belastungen auftritt, klärt man besser ab«, rät Wolfarth. Das gilt übrigens auch, wenn die Kurzatmigkeit erst nach dem Sport auftritt – oder ein ausgeprägter Reizhusten.

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