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Trinkwohnheiten hinterfragen

Ohne Alkohol durch die Fastenzeit – so klappt‘s

Wie leicht oder schwer fällt mir der Verzicht auf Alkohol? Welche körperlichen und psychischen Veränderungen stelle ich dabei fest? Wer sich selbst testen und seinen Alkoholkonsum für eine Weile reduzieren oder ganz einstellen möchte, ist auch in diesem Jahr wieder von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) dazu eingeladen, an der sechswöchigen Online-Fastenaktion »Alkohol? Kenn dein Limit« teilzunehmen.
Katja Egermeier
24.02.2020
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Häufig werde unbedacht zu alkoholischen Getränken gegriffen, so die BZgA. Es sei wichtig, ab und zu die eigenen Trinkgewohnheiten zu hinterfragen. Eine gute Gelegenheit den »sorgenlosen Konsum« zu durchbrechen, bietet laut BZgA ihre Fastenaktion. Unter dem Motto »Kannst du ohne?« werden die Teilnehmer vom 26. Februar bis zum 9. April wahlweise per Newsletter, auf der Website oder über Facebook und Twitter beim völligen oder auch nur teilweisen Alkoholverzicht unterstützt.

So können sich diese beispielsweise in der Facebook-Gruppe der BZgA-Fastenaktion zu ihren Erfahrungen austauschen und sich mit persönlichen Ratschlägen gegenseitig zum Durchhalten motivieren. Daneben werden die Verzichtenden auch von der BZgA mit Tipps zu Fragen wie »Wie lehne ich angebotene alkoholische Getränke höflich, aber bestimmt ab?« oder »Welche leckeren, alkoholfreien Alternativen gibt es?« unterstützt.

Das bringt der Alkoholverzicht

Die BZgA betont in diesem Zusammenhang die zahlreichen Vorteile eines Alkoholverzichts, denn »der Verzicht auf das Zellgift hat positive Auswirkungen für Körper und Seele«, erklärt BZgA-Leiterin Heidrun Thaiss. Wer regelmäßig Alkohol trinke, dem werde der Verzicht möglicherweise nicht leicht fallen. »Umso wichtiger ist die Alkoholpause, denn regelmäßiger Konsum kann schleichend in eine Abhängigkeit führen.« Die Fastenaktion biete daher die Möglichkeit, den eigenen Konsum kritisch zu prüfen und dem Körper eine Chance zur Regeneration zu geben, so Thaiss.

Quelle: BZgAwww.kenn-dein-limit.de

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