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Reizdarmsyndrom

Pfefferminzöl entschleunigt den Darm

Phytopharmaka, besonders Pfefferminzöl, haben in der Therapie des Reizdarmsyndroms einen besonderen Stellenwert. Mit Buscomint® steht seit wenigen Wochen erstmals ein hoch dosiertes Pfefferminzöl-Monopräparat zur Verfügung.
Elke Wolf
23.01.2020  13:30 Uhr
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»In der überarbeiteten Leitlinie, die im Laufe dieses Jahres publiziert wird, wird Pfefferminzöl eine 1A-Empfehlung erhalten«, stellte Professor Dr. Ahmed Madisch, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie KRH Klinikum Hannover, bei einer Pressekonferenz von Sanofi in Aussicht.

Eine Reihe von Studien einschließlich mehrerer Metaanalysen zeigten dessen gute Wirksamkeit bei der symptomatischen Behandlung von Bauchschmerzen, leichten Krämpfen und Blähungen. Hauptverantwortlich für die Wirkung scheint das enthaltene Menthol zu sein. Da es in der Lage ist, den Calciumeinstrom in die Zelle zu unterbinden, resultiert eine entspannende Wirkung auf die verkrampfte Darmmuskulatur. Auch die beim Reizdarm oftmals auftretenden Flatulenzen können somit gemindert werden.

Nur ein Medikament einzunehmen, hilft meistens nicht, Reizdarm-Beschwerden in den Griff zu bekommen. Zusätzliches Angebot: Mit Hilfe der Cara-Care-App für Smartphone und Tablet können Symptome, Stimmung und Ernährungsgewohnheiten dokumentiert werden. Zusätzlich enthält sie eine ausführliche Anleitung, wie hilfreiche Ernährungs-, aber auch Entspannungsmethoden umgesetzt werden können.

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