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Nordrhein fordert:

PTA-Schulgeld sofort abschaffen

Der Apothekerverband und die Apothekerkammer in Nordrhein fordern umgehend die Einführung der Schulgeldfreiheit für PTA gemäß Koalitionsvertrag und richten sich in einem gemeinsamen Schreiben direkt an Jens Spahn (CDU). Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor.
Michelle Haß
17.04.2020  10:14 Uhr

In dem Schreiben an den Bundesgesundheitsminister fordern sie, die Schulgeldfreiheit für PTA gemäß Koalitionsvertrag jetzt umzusetzen. Aktuell erhalte man Hinweise aus dem Mitgliederkreis, dass PTA-Schülerinnen und -Schüler aufgrund von Krisen-bedingten Einkommensengpässen ihrer Eltern nicht mehr bei den Ausbildungskosten unterstützt werden können und infolgedessen ihre Ausbildung abbrechen.

»Wir halten es daher gemäß der Festlegung im Koalitionsvertrag für dringend geboten, die Umsetzung der Schulgeldfreiheit für PTA mit sofortiger Wirkung parlamentarisch auf den Weg zu bringen«, betonen Thomas Preis, Vorsitzender Apothekerverband Nordrhein, und Kammerpräsident Armin Hoffmann in ihrem Schreiben.

Diese im Koalitionsvertrag beschlossene Schulgeldfreiheit für PTA umgehend umzusetzen, sei jetzt wichtiger denn je. »Es wäre in dieser Krisensituation ein essentieller Beitrag zur bundesweiten Sicherung des PTA-Nachwuchses und somit zur Stärkung der Apothekenteams«, so Preis und Hoffmann.

Abschließend weisen beide darauf hin, dass die Mitarbeiter in den Vor-Ort-Apotheken mit ihrem heilberuflichen Wissen und außerordentlichem persönlichen Engagement – oft bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit – die ordnungsgemäße Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung der Bevölkerung tagtäglich sichern würden.

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