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Expopharm Impuls

»Rezeptur sicher und wirtschaftlich gestalten«

Der heutige Rezeptur-Mittwoch der Expopharm-Impuls steht ganz im Zeichen der Prozessoptimierung. In fünf spannenden Vorträgen werden Optionen vorgestellt, wie PTA und Apotheker die Arbeit in der Rezeptur effizienter gestalten können. Doch warum überhaupt etwas ändern?
Michelle Haß
07.10.2020  10:48 Uhr

»Im Jahr 2019 haben deutsche Vor-Ort-Apotheken rund 6,2 Millionen Rezepturen hergestellt« sagt PTA-Botschafterin der Avoxa Sandra Barisch, selbst PTA und Apothekerin, zur Eröffnung des heutigen Rezeptur-Mittwochs. Hochgerechnet auf alle Apotheken seien dies zwei Rezepturen pro Apotheke und rund zwei bis drei Arbeitsstunden Mehraufwand. Gerade in Zeiten, wenn es einmal stressiger wird und das Personal knapp besetzt ist, gilt es dennoch, nicht »schnell und schlampig« zu arbeiten, sondern eine Rezeptur mit einwandfreier pharmazeutischer Qualität herstellen zu können.

Meist würde es schon ausreichen, an einigen wenigen Stellschrauben, beispielsweise der Laborsoftware, zu drehen, um in der Rezeptur wertvolle Zeit einzusparen und auch in stressigen Zeiten sicher und wirtschaftlich arbeiten zu können, so Barisch weiter. Die Vortragsserie soll hierfür Anregungen liefern und Apotheker und PTA einladen, einmal zu schauen, welche Stellschrauben bei ihnen optimiert werden können. Und auch für Apothekeninhaber können sich Verbesserungen lohnen. Effizienteres Arbeiten in der Rezeptur senkt zum einen Personaleinsatz und -kosten, gewährleistet aber auch, dass korrekt und sicher gearbeitet wird.

Im Anschluss an die Beiträge haben Interessierte die Möglichkeit, ab 14:30 Uhr an einem Online-Austausch über Zoom mit den Referenten und Gästen teilzunehmen. Ein entsprechenden Zugangslink befindet sich auf der Expopharm-Impuls Website unter den jeweiligen Programmpunkten.

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