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Aufgewacht!

Schneller leistungsfähig mit dem richtigen Weckton

Bei den einen piept’s, bei den anderen erklingt leise Musik – wie sich ein Mensch wecken lässt, kann sich laut einer Studie der Universität Melbourne darauf auswirken, wie schnell er am Morgen wach und zu Höchstleistungen fähig ist. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal »PLOS ONE« veröffentlicht.
Aponet/Katja Egermeier
06.02.2020  11:00 Uhr

Das Fazit der Australischen Wissenschaftler: Wer nicht von morgendlicher Schläfrigkeit geplagt sein und direkt nach dem Aufwachen voll leistungsfähig sein will, sollte sich von einem melodischen Ton wecken lassen. Stuart McFarlane, der die Untersuchung durchführte: »Man würde annehmen, dass ein erschreckender Piep-Alarm die Wachsamkeit erhöht, aber unsere Daten zeigten, dass melodische Wecktöne dies eher tun.«

Die Forscher glauben, dass ein harter Piepton beim Aufwachen die Gehirnaktivität stören oder verwirren kann, während ein melodischerer Alarm den Übergang zum Wachzustand besser unterstützt. Welche Kombinationen von Melodie und Rhythmus am besten funktionieren, muss allerdings noch untersucht werden.

Das überraschende Ergebnis dieser Stunde kann aus Sicht der wissenschaftler vor allem für Personengruppen von Bedeutung sein, die kurz nach dem Aufwachen Höchstleistungen erbringen müssen, wie beispielsweise Feuerwehrmänner, Ersthelfer oder Piloten. »Wenn diese nicht richtig aufwachen, kann sich Ihre Arbeitsleistung für einen Zeitraum von bis zu vier Stunden verschlechtern«, erklärt McFarlane.

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