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Neue Variante

So reagieren die Impfstoffhersteller auf Omikron

Moderna – Spike­vax®

Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens arbeitet auch Moderna zügig daran, das Potenzial des aktuellen Impfstoffs hinsichtlich der Omikron-Variante zu testen. Wie die dpa berichtet, wurde auch hier Ende vergangener Woche mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. Erste Daten würden kommende Woche erwartet, es werde jedoch noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse, so der medizinische Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in großem Maßstab hergestellt werden könnte.

Astra-Zeneca – Vaxzevria®

Bei Astra-Zeneca geht man nicht von einem dramatischen Neuanfang der Pandemie durch Omikron aus. Zur dpa sagte Andrew Pollard, Entwickler des Astra-Zeneca-Impfstoffs gegen Corona und Immunologe von der Universität Oxford: »Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung einen Neustart der Pandemie wie im letzten Jahr geben wird.« Es gebe Anlass zur Hoffnung, dass die Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen weiterhin wirken würden. Der Wissenschaftler zeigt sich zudem zuversichtlich, dass die Impfstoffe zeitnah auf die neue Variante hin angepasst werden könnten.

Novavax – Nuvaxovid® (NVX-CoV2373)

Der Impfstoff des Herstellers Novavax steht kurz vor der Zulassung in Europa. Dem vfa zufolge hat das Unternehmen direkt mit der Entwicklung einer an Omikron (B.1.1.529) angepassten Variante des eigenen Impfstoffs begonnen.

Dass es sich bei Nuvaxovid um den ersten proteinbasierten Impfstoff gegen das Coronavirus handelt, könnte bewirken, dass sich damit auch Impfskeptiker impfen lassen. Diese Impfstoffe gelten als sehr zuverlässig und werden gegen andere Krankheiten schon seit vielen Jahren eingesetzt. Der Nachteil: Eine Anpassung an eine Variante wie Omikron geht bei mRNA-Impfstoffen deutlich schneller als bei Totimpfstoffen. So könnten Biontech und Moderna schon nach drei Monaten in der Lage sein, angepasste Impfstoffe zu liefern. Bei Novavax dürfte dies jedoch deutlich länger dauern.

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