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Corona-Pandemie

So waschen Sie Ihre Hände richtig

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist vor allem eines entscheidend: Hygiene. Neben der Hust- und Niesetikette, den Abstandsregeln und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist vor allem regelmäßiges und gründliches Händewaschen wichtig. Darauf macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des heutigen Welthändehygienetags aufmerksam.
Katja Egermeier
05.05.2020  13:06 Uhr

Infektionskrankheiten werden laut BZgA häufig von Hand zu Hand übertragen – beim Händeschütteln oder Berühren gemeinsam benutzter Gegenstände gehen Krankheitserreger von einer Hand auf die nächste über. Berühren die damit behafteten Hände anschließend Mund, Nase oder Augen, geraten die Erreger über die Schleimhäute in den Körper und können eine Infektion auslösen.

Händewaschen kann diesen Übertragungsweg unterbrechen, das gilt vor allem bei dem neuen Coronavirus. SARS-CoV-2 zählt zu den behüllten Viren, deren Erbgut von einer Lipidschicht umhüllt ist. Diese reagiert empfindlich auf Alkohole oder Tenside, die als Fettlöser in Seifen enthalten sind. Die Substanzen können somit die Virusoberfläche beschädigen und das Virus inaktivieren.

»Regelmäßiges Händewaschen ist nicht nur in der aktuellen Lage, sondern generell wichtig, um sich und andere vor Infektionserregern, die beispielsweise Atemwegs- oder auch Durchfallerkrankungen verursachen, zu schützen«, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. Denn wer sich die Hände gründlich mit Seife für mindestens 20 Sekunden wasche, mindere das Risiko der Ansteckung mit Krankheiten, die über die Hände durch eine sogenannte Schmierinfektion übertragen werden.

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