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Ursachen und Behandlung

Starkes Schwitzen – was steckt dahinter?

Tägliches Duschen und das Entfernen der Haare unter den Achseln kann die Bakterienvermehrung und somit auch lästigen Schweißgeruch vermindern. Besonders wirksam sind der Apothekerkammer zufolge Waschungen mit Salbeitee, der antibakteriell wirkt, oder Bäder mit Eichenrindensud. Eichenrinde wirkt zusammenziehend, juckreizstillend und antiseptisch.

Auch die Ernährung beeinflusst die Schweißbildung. Wer stark schwitze, solle daher auf Nervengifte wie Nikotin, Koffein sowie scharfe Speisen oder Purine besser verzichten. Purine sind in Lebensmitteln und vor allem in Fleisch, Sojaprodukten, Hülsenfrüchten, Schalen- und Krustentieren sowie in Kohl, Spinat und Spargel enthalten.

Hinsichtlich der Kleidung empfiehlt die Apothekerkammer vor allem Baumwolle oder geeignete Funktionskleidung für Schwitzende. Diese Stoffe haben eine höhere Saugkraft und nehmen die Nässe vom Körper auf. Die benutzte Kleidung sollte bei mehr als 40 Grad gewaschen werden, um Bakterien abzutöten und den Geruch verschwinden zu lassen.

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