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Vertigoheel

Sturzgefahr bei Senioren

Mit dem Alter wächst das Risiko, in der Wohnung oder draußen zu stürzen. Zu den häufigsten Ursachen zählen Gangstörungen. Eine eingeschränkte Balance und Gehfähigkeit sind in der Regel Folge entweder physiologischer Altersveränderungen oder von Erkrankungen, die mit Gang- und Balancestörungen einhergehen. Aber auch Polypharmazie kann das Risiko zu stürzen erhöhen. Gefährdet sind vor allem multimorbide ältere Patienten, bei denen oftmals zehn und mehr Medikamente verordnet werden. Speziell Beruhigungs- und Schlafmittel, Benzodiazepine und andere ZNS-wirksamen Medikamente können bei älteren Patienten zu Verwirrtheit, Delir und Stürzen führen.

Bei Schwindel und Schlafstörungen älterer, multimorbider Patienten sollte deshalb auch die Gabe natürlicher Arzneimittel in Erwägung gezogen werden, die deutlich weniger Neben- und Wechselwirkungen zeigen und deren Wirksamkeit in Studien belegt ist.

Vertigoheel wurde wegen der mit Betahistin vergleichbaren Wirkung in die S3- Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin zur Therapie von Schwindel aufgenommen. Für Neurexan konnte in der Neurim-Studie mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie gezeigt werden, dass das natürliche Arzneimittel auf neuronaler Ebene zu einer Stressreduktion führt, die zur Entspannung beiträgt und dadurch in Folge die Schlafdauer steigert.

Die Initiative Patientengerechte Altersmedizin (IPA), eine gemeinsame Initiative der Fachkonferenz Altersmedizin und Heel bietet Aufklärung und Unterstützung wie Pocketguides zum Anfordern und Download oder Fortbildungen in Form von Webinaren und CME-Kursen an. Informationen unter:

www.ipa-info.de