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Superfood

Süße Knolle für die Gesundheit

Ein neues Superfood macht von sich reden: die aus Südamerika stammende Wurzelknolle Yacon. Die Pflanze gehört zur Familie der Asteraceae und ist botanisch mit Chicorée und Endivie verwandt.
Annette Immel-Sehr
11.03.2020
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Yacon schmeckt süß und lässt sich roh, gekocht, gebraten oder gebacken verzehren. Sie kann auch zu Sirup verarbeitet werden, der im Vergleich zu üblichem Haushaltszucker nur etwa ein Drittel der Kalorien enthält. Yacon speichert Kohlenhydrate in der Wurzelknolle in Form von Fruktanen wie Inulin und Fruktoseoligosacchariden, also als präbiotisch wirkende lösliche Ballaststoffe. Sie sollen die Verdauung und die Gesundheit fördern, berichtet das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

In den Anden wird Yacon seit Jahrhunderten angebaut und ihre Wurzeln und Blätter als Lebensmittel und zu medizinischen Zwecken genutzt. Die Pflanze gedeiht auch in Deutschland. An der Universität Hohenheim laufen Anbauversuche, die verschiedene Yaconsorten hinsichtlich der Entwicklung spezifischer Lebensmittelprodukte prüfen. Die steigende Beliebtheit als »Superfood« in den Industrieländern lässt den regionalen Anbau in Deutschland als lohnend erscheinen.

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