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Stiftung Warentest

Welche Fieberthermometer sind am besten?

Ohr- und Stirnthermometer im Test

Zur Fiebermessung bei Kindern seien die etwas teureren Ohr- und Stirn-Thermometer meist praktikabler, schreibt Stiftung Warentest und weist darauf hin, das Ohr bei der otalen Messung leicht nach hinten oben zu ziehen. Das begradige den Gehörgang und der Sensor an der Messspitze könne so die Wärmestrahlen des Trommelfells erfassen und die Körpertemperatur messen.

Fast alle Ohrthermometer im Test maßen auf diese Weise zuverlässig. Die Messgenauigkeit war stets »sehr gut« bis »gut«, die Temperaturmessung in der Praxis bei zwei der drei Geräte »gut«. Nur das Domotherm E von Uebe habe trotz hoher Messgenauigkeit im Labor bei der Temperaturmessung in der Praxis widersprüchliche Ergebnisse geliefert und erhielt in dieser Kategorie nur ein »ausreichend«. Der Grund dafür sei unbekannt. Am besten schnitt das Thermoscan 6 von Braun ab.

Kontaktlose Messung ungenauer

Die Messung an der Stirn kann je nach Gerät entweder direkt auf der Haut oder kontaktlos aus etwa zwei bis drei Zentimetern erfolgen. Schweiß und Schmutz auf der Haut sowie Sport und Kälte können die Resultate verfälschen. Stiftung Warentest empfiehlt eine Akklimatisierungszeit von einer halben Stunde. Zwei der drei Ohr-/Stirn-Kombigeräte schnitten insgesamt mit »gut« ab, das dritte wurde wegen fehlendem Kalibrierungsmodus aus der Bewertung genommen.

Auch das kontaktlose Thermogun EG2 Stirnthermometer von Easypix maß durchweg genau und erhielt sowohl in puncto Messgenauigkeit als auch bei der Temperaturmessung in der Praxis ein »gut«. Jedoch schnitt keines der anderen vier kontaktlosen Stirnthermometer in der Gesamtwertung besser als »befriedigend« ab. Auch hier wurde ein Gerät aus der Bewertung genommen.

Unterm Strich gab es in allen Gruppen gute Geräte, die günstigsten bereits ab 6 Euro. Generell gilt: Auf die korrekte Anwendung kommt es an.

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