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Akupunktur

Weniger Angina pectoris-Anfälle

Eine aktuelle Studie aus China belegt positive Effekte von Akupunktur bei chronisch stabiler Angina pectoris, berichtet das Internet-Portal Kardiologie.org.
Annette Immel-Sehr
26.08.2019  13:00 Uhr

Nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist der Körper von Meridianen durchzogen, in denen die Lebensenergie Qi fließt. Jeder Meridian ist einem Organsystem zugeordnet, beispielsweise Pericardmeridian, Herzmeridian oder Lungenmeridian. Erhielten Angina pectoris-Patienten dreimal wöchentlich Akupunktur an dem erkrankten Meridian, reduzierte dies die Häufigkeit und die Schmerzintensität der Anfälle.

Die Forscher um Dr. Farong Liang von der University of Traditional Chinese Medicine in Chengdu stellten im Rahmen der randomisiert-kontrollierten Studie nach 16 Wochen signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen fest: Bei Akupunktur am erkrankten Meridian erlitten die Patienten durchschnittlich 5,6 Anfälle weniger als ohne Akupunktur, 4,1 Anfälle weniger als bei Akupunktur an einem anderen Meridian, 5,2 Anfälle weniger als bei Scheinakupunktur. Wie lange die Wirkung der Behandlung anhält, ist derzeit nicht bekannt.

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