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Sonne, Wind und Regen

Wie das Wetter die Gesundheit beeinflusst

Gefahrenindex beachten

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht zweimal täglich den Gefahrenindex für Wetterfühlige. Aufgeteilt in elf deutsche Regionen sagen die Experten, den vom Wetter zu erwartenden Stress für Menschen mit Herzkreislauferkrankungen, rheumatische Erkrankungen oder Atemwegserkrankungen sowie die Auswirkungen auf das allgemeine Befinden voraus. Unterschieden wird zwischen kein, geringer und hoher Einfluss sowie der Kategorie positiv, womit Wetterlagen gemeint sind, die sich positiv auf das Befinden auswirken. Betroffene sollen durch den Gefahrenindex die Möglichkeit bekommen, den Wettereinfluss in der Tagesplanung zu berücksichtigen und gegebenenfalls zusätzliche Belastungen zu vermeiden. Die Meteorologen weisen jedoch darauf hin, dass der Gefahrenindex lediglich die mittlere gesundheitliche Bedeutung für ein Kollektiv von Wetterfühligen beschreibt. Eigene Erfahrungen können deutlich davon abweichen. Um diese genau beobachten zu können, wird empfohlen, ein Wettertagebuch zu führen.

Hierfür bietet die Website Menschenswetter in Zusammenarbeit mit der Abteilung Medizin-Meteorologie des Deutschen Wetterdienstes und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik die Möglichkeit, ein Online-Tagebuch zu führen. Betroffene können sich auf Grundlage ihrer Daten eine individuelle biometeorologische Vorhersage erstellen lassen. Die Daten werden anonymisiert an den Deutschen Wetterdienst weitergegeben, um die Vorhersagen zu präzisieren und langfristig die Zusammenhänge zwischen Wetter und Beschwerden besser zu verstehen. 

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