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Konsequente Narbenpflege
Wundmale verblassen lassen

Kräftig kreisen

Egal welches Nabentherapeutikum der Kunde wählt, ebenso entscheiden für den Erfolg der Behandlung ist die sogenannte Narbenmobilisation. Mit dieser soll frühestens vier Wochen nach Wundverschluss begonnen werden. Davor ist das Narbengewebe noch zu empfindlich. Durch die Massage der Narbe kann das Narbenspezifikum besser in die Haut eindringen, das Gewebe wird entspannt und besser durchblutet, Schmerzen nehmen ab und die Wundheilung geht schneller voran. PTA und Apotheker sollten den Kunden in der Beratung unbedingt empfehlen, sich eine regelmäßige Massage anzugewöhnen. Diese ist konsequent über mehrere Monate mindestens zwei bis drei Mal täglich durchzuführen.

Zur reinen Narbenmobilisation stehen eine Reihe öliger Formulierungen zur Verfügung wie Bi-Oil®, Frei Öl® Pflegeöl, Kneipp® Bio Hautöl. Die Massageöle sollen mindestens dreimal täglich kreisend in die Narbe einmassiert werden, um das Erscheinungsbild zu verbessern. Das Massage-Gel-Öl Epitheliale A.H. Duo Massage® von A-Derma fällt durch eine besondere Formulierung auf: Es lässt sich als Gel gezielt auftragen und verwandelt sich erst bei der Massage in ein Öl, das über längere Massagezeit die Mikrozirkulation erhöht.

Noch ein Hinweis komplettiert das Beratungsgespräch: »Schützen Sie Ihre frische Narbe bitte mindestens zwei Jahre lang besonders vor Sonne, um bräunliche Verfärbungen zu vermeiden!« Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50, Narbentopika mit UV-Schutz (wie Kelo-Cote® UV), wasserfeste Pflaster und spezielle UV-Schutzkleidung/-hüte können als Schutzschild dienen.

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